WARUM IST KREATIVITÄT FÜR IHR UNTERNEHMEN WICHTIG?

Kreativität ist der Treiber für Innovation und Wachstum in einem Markt im Aufbruch. Nur mit Kreativität ist Innovation möglich und somit ein wesentlicher Faktor für langfristigen Unternehmenserfolg.

Kreativität ist die wichtigste Leadership-Qualität, wie die weltweite CEO-Befragung mit 1500 Personen durch IBM im Jahr 2010 festgestellt hat. Wer nicht innovativ ist, gerät unter Preisdruck und somit unter Kostendruck. Topfirmen legen deshalb überdurchschnittlich viel Wert auf die Nutzung der Potenziale ihrer Mitarbeiter.

Kreative Manager wie ich werden notwendige Veränderungen durchführen, kalkulierbare Risiken eingehen und neue Ideen finden.


Kreativität bedeutet für mich:

  • Ideen von den eigenen Leuten für Produkte, Prozesse, zur Verbesserung der Zusammenarbeit und der Kommunikation zu haben und auf Bedürfnisse von Kunden und Konsumenten zu antworten
  • neue Verbindungen zu schaffen
  • Potenziale im Unternehmen zu nutzen.


IHR ABER SEHT UND SAGT: WARUM? ABER ICH TRÄUME UND SAGE: WARUM NICHT?“

Logos

für unterschiedliche Produkte

Texte

die ansprechend sind für die Kunden

Neue Wege

kreative Lösungen für Probleme

Mehr Gewinn

think different - macht einen unverwechselbar und steigert den Wert

Die richtige Antwort

Die erste “geistige Sperre”, die uns davon abhält, unseren kreativen Gedanken freien Lauf zu lassen.

Vieles in unserem Erziehungssystem hat uns gelehrt, nach der einen richtigen Antwort zu suchen. Dieses Vorgehen ist für manche Situationen durchaus gut und geeignet, aber viele von uns neigen dazu, nicht mehr nach alternativen Lösungen zu suchen, nachdem die erste gefunden wurde. Das ist ungünstig, weil oft erst der zweite, dritte oder zehnte Vorschlag die richtige Antwort gibt, die wir brauchen, um eine innovative Lösung für unser Problem zu finden.

Eine Idee ist wie eine Note in der Musik. In der gleichen Weise, wie eine Note nur in Bezug zu anderen Noten verstanden werden kann, wird eine Idee am besten im Zusammenhang mit anderen begriffen. Wenn Sie nur eine Idee haben, können Sie diese nicht vergleichen. Sie erkennen ihre Stärken und Schwächen nicht. Der Weg zu mehr Kreativität lautet daher:


“Der beste Weg, eine gute Idee zu bekommen, ist, eine Menge Ideen zu produzieren” 

Die richtige Antwort

Das ist nicht logisch

Das ist nicht logisch

Logik ist ein wichtiges kreatives Denkmittel. Ihre Anwendung ist besonders in den praktischen Phasen des schöpferischen Vorganges angebracht, wenn Sie Ideen bewerten und für das Umsetzen in die Tat vorbereiten. Jedoch kann übertriebenes logisches Denken während der Suche nach Ideen Ihren schöpferischen Prozess kurzschließen.

Der Grund dafür ist, dass die Entstehungsphase von einer anderen Art Logik beherrscht wird, die man am besten als metaphorisch, fantastisch, diffus, unvollständig und mehrdeutig bezeichnet.

Unser Erziehungssystem ist gut darin, Übung im harten Denken zu entwickeln, während es nicht besonders viel tut, um weiches Denken zu fördern. Eine durch ein Übermaß an hartem Denken heraufbeschworene “Leichenstarre” des kreativen Denkens lässt sich am besten mittels Metaphern bekämpfen. Eine Metapher verbindet zwei verschiedene Welten der Sinngebung durch irgendeine Ähnlichkeit, die sie miteinander teilen. Mittels dieser Gemeinsamkeit helfen uns Metaphern, eine Idee mittels einer anderen zu verstehen: “Der Fluss der Zeit” – das Vergehen der Zeit als Fluss, die “Nahrungsmittelkette” – die Abfolge von Fressen und Gefressen werden als Glieder einer Kette, usw.

Der Schlüssel zum Denken in Metaphern ist Ähnlichkeit. Wir verstehen das Unbekannte und Fremde mit Hilfe jener Ähnlichkeiten, die es mit dem uns bereits Vertrauten besitzt. Die ersten Autos hießen “Wagen ohne Pferde”, die ersten Lokomotiven nannte man “eiserne Pferde”. Wir nehmen ständig Bezug auf Ähnlichkeiten zwischen den Dingen: Hämmer haben Köpfe, Tische Beine, Hebel Arme, Städte Herzen und Betten Füße.

Metaphern helfen zudem, komplizierte Sachverhalte verständlich zu machen. Sie können wertvolle Helfer sein, um Menschen außerhalb unseres Fachgebiets Ideen zu erklären. Z.B. erklärte ein Techniker einmal das Phänomen “Dolby Stereo” folgendermaßen: “Dolby ist wie eine Schallwäsche. Es wächst den Schmutz (die Geräusche) aus den Kleidern (dem Signal), ohne die Kleider (das Signal) durcheinander zu bringen.”

 

Wenn Sie also ein Problem haben, dessen Lösung sich als vertrackt und hartnäckig erweist, probieren Sie doch einmal, eine Metapher dafür zu finden. Das erleichtert Ihnen, neue Blickwinkel zu finden und die gewohnte Betrachtungsweise für einige Zeit hinter sich zu lassen.


“Die Metapher ist wahrscheinlich die produktivste Kraft, die der Mensch besitzt”

Folge den Regeln

Kreatives Denken ist nicht nur konstruktiv – es ist auch destruktiv. Man muss sich von einem Muster freimachen, um ein anderes zu finden. Wir sollten also auf Veränderungen eingehen und bei den regeln flexibel bleiben, wenn wir auch nicht vergessen dürfen, dass ein Brechen der Regeln nicht notwendigerweise zu kreativen Ideen führt, aber es ist immerhin ein Weg.

Wie würde z.B. Ihr Unternehmen ausschauen, wenn in ihm folgende Regel gelten würde:

Jede Regel kann hier gebrochen werden, ausgenommen diese.

Wie aber spielt man den Revolutionär? Schließlich wurden wir alle dazu erzogen, uns an Regeln zu halten, “nicht über die Linie hinauszumalen” und “den Elefanten grau zu malen und nicht gelb”. Hat sich eine Regel erst einmal durchgesetzt, ist es sehr schwierig, sie wieder abzuschaffen, auch dann, wenn der ursprüngliche Grund für ihre Aufstellung vielleicht längst nicht mehr vorhanden ist. Kreatives Denken beinhaltet daher nicht nur das Erzeugen neuer Ideen, sondern auch, sich veralteter Ideen zu entledigen.

Viele Regeln überleben den Zweck, für den sie einmal gedacht waren. Fragen Sie sich daher: Wie ist es zu dieser Idee, diesem Projekt, diesem Programm, dieser Regel gekommen? Und dann fragen Sie weiter: Bestehen diese Gründe noch immer? Wenn die Antwort negativ ist, setzen Sie die Regel höchstoffiziell außer Kraft.


Wenn Sie nicht oft genug fragen “Warum dies?”, wird jemand fragen “Warum Sie?”

Folge den Regeln

Sei praktisch

Sei praktisch

Unsere Welt wurde von praktischen Menschen errichtet; sie wussten, wie man in eine fruchtbare Geistesverfassung kommt, auf die eigenen Vorstellungen hört und auf die Ideen aufbaut, die sie dabei fanden.

Banal, aber wahr: Gelegenheiten entdeckt man vor allem dann, wenn man nach ihnen Ausschau hält! Sie erhöhen Ihre geistige Produktivität und erweitern Ihren “Möglichkeitsraum” beträchtlich, wenn Sie immer mal wieder mit der Frage spielen:

“Was wäre wenn…..”

Der wahre Schlüssel zu der Frage “was wäre, wenn…” ist, sich die Freiheit zu nehmen, das Mögliche, das Unmögliche und sogar das nicht Machbare nach Ideen zu untersuchen.

Der Wert von Ideen besteht nicht unbedingt darin, wie praktisch sie sind, sondern wohin sie Ihr Denken führen. Oft führen unpraktische Ideen zu praktischen und kreativen, sie fungieren als Sprungbrett, nach dem Motto: “Die Idee mag Blödsinn sein, aber die zugrundeliegende Frage und Überlegung ist spannend. Lasst uns hier weiter denken.”

Bei neuen Ideen sind die meisten Kommentare negativ. Sofort wird darauf geschaut, was an der Idee nicht stimmt oder warum sie nicht funktionieren kann. Selten hingegen wird überlegt, wo und unter welchen Umständen die Idee Sinn machen würde. Und ebenso selten konzentrieren sich die Menschen auf jene Aspekte einer Idee, auf der man aufbauen könnte.

Das kreative Nein

Der Dramatiker Jerome Lawrence verwendet in der Zusammenarbeit folgende Regel: Jeder der beiden Partner kann gegen die Ideen des anderen sein Veto einlegen. Aber wenn er davon Gebrauch macht, übernimmt er auch die Verantwortung, eine neue Idee hervorzubringen, die beiden gefällt.


“Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist, ein Künstler zu bleiben, wenn man erwachsen ist"

Spielen ist frivol

Wenn Not die Mutter der Erfindung ist, ist Spiel ihr Vater. Benutzen Sie diese Vorstellung, um Ihr Denken zu befruchten.

Was sind es für Tätigkeiten und Situationen, in denen Sie Ihre Ideen bekommen?

Typische Antworten auf diese Frage lauten:

  • Wenn ich einem Problem gegenüber stehe
  • Wenn der Termin naht – und ich dringend eine Antwort finden muss
Oder auch:
  • Wenn ich mich gerade mit etwas anderem beschäftige, z.B. beim Duschen, in der Badewanne, beim Joggen wenn ich damit herumspiele
  • Nach dem zweiten Glas Wein

Eine spielerische Haltung ist grundlegend für kreatives Denken, weil in diesem Fall die geistigen Sperren gelöst sind und man sich in diesem Zustand nicht um Regeln, praktischen Wert und Irrtümer schert. Die meisten Erwachsenen glauben, dass sie “nicht wirklich” an etwas arbeiten, wenn sie “nur damit herumspielen”. Dementsprechend heißt es dann: “Hören Sie mit dem Spiel auf und kommen Sie zur Sache!” Arbeit und Spiel werden als Gegensätze gesehen.

Umso wichtiger ist, diese spielerische Haltung ganz bewusst zu forcieren und sich und anderen dazu explizit die Erlaubnis zu geben, z.B. durch die Aufforderung “Einmal angenommen, wir würden das ganze etwas spielerisch betrachten und damit herumspielen, herumexperimentieren, da Problem neu formulieren, festgefahrene Wege verlassen, etc. auf was für Ideen und Zugänge würden wir dann stoßen?”

Es ist ein kleiner Schritt von Haha zu Aha!

Lachen lockert nicht nur die Atmosphäre, es stimuliert auch die Kreativität. Lachen nimmt die Befangenheit. Viele Witze basieren darauf, normalerweise nicht miteinander assoziierte Ideen miteinander zu verbinden oder scheinbar naheliegende Verbindungen überraschend aufzulösen.

Es besteht eine enge Verbindung zwischen dem Haha des Humors und dem Aha der Entdeckung! Wenn Sie also die gleiche Denkweise wie beim Humor anwenden – Festgefahrenes durchbrechen, Ideen in verschiedene neue Zusammenhänge setzen, Doppeldeutigkeiten suchen, verschiedene Gedankengänge miteinander verbinden, ungewöhnliche “Was wäre wenn…”-Fragen stellen, Regeln parodieren etc. dann werden Sie wahrscheinlich auf einige neue Zugänge zu dem kommen, an dem Sie gerade arbeiten.

Humor wirkt Wunder, um den Gedankenfluss anzuregen. Humor mag nicht unbedingt ihr Problem lösen, er wird Sie aber in eine dafür günstigere Verfassung bringen.


“Sobald du einen Gedanken gezeugt hast, lache darüber”

Spielen ist frivol

Das ist nicht mein Gebiet

Das ist nicht mein Gebiet

Spezialisierung ist eine Tatsache des Lebens. Um in der Welt bestehen zu können, müssen wir unseren Blickpunkt einengen und unser Gesichtsfeld begrenzen. Sind Sie jedoch dabei, neue Ideen hervorzubringen, kann ein derartiger Umgang mit Informationen Sie beeinträchtigen. Eine solche Haltung könnte Sie zwingen, Ihr Problem zu eng zu fassen, und Sie auch daran hindern, in fremden Bereichen nach Ideen zu suchen.

Abschauen und Übertragen

Jede Industrie, Disziplin, Abteilung oder Einrichtung hat ihre eigene Methode, mit Problemen umzugehen, ihre eigenen Metaphern, Modelle und Verfahrensweisen. Doch häufig kommen die besten Ideen, wenn wir die Grenzen der eigenen Disziplin überschreiten und uns auf fremdem Gebiet nach neuen Ideen und Fragen umsehen. Dem Physiker Peter Borden zufolge ereignen sich die meisten Fortschritte in der Wissenschaft, wenn ein Mensch gezwungen wird, sein Tätigkeitsfeld zu wechseln.

Es ist eine Sache, Ideen gegenüber aufgeschlossen zu sein und eine ganz andere, aktiv nach ihnen zu suchen. Thomas Edison gab seinen Kollegen den folgenden Rat: “Lesen Sie Wert darauf, nach neuen interessanten Ideen Ausschaue zu halten, die andere erfolgreich benutzt haben. Ihre Idee muss nur einzigartig in ihrer Anwendung auf das Problem sein, mit dem Sie gerade beschäftigt sind.”


“Jedermann kann sich nach Mode in einer Boutique umschauen oder sich über Geschichte in einem Museum informieren. Der Kreativ sucht nach Geschichte beim Eisenwarenhändler und nach Mode auf einem Flughafen”